„Zweitleben“ – Ausstellungspremiere in der Galerie Prisma in Bozen vom 6. bis 29.9.2012

Was passiert, wenn man in die kommunikativen und funktionalen Strukturen einer Zeitung eingreift, den Rhythmus und das System verändert oder ganz zerstört und das Ergebnis, die z.T. kaum mehr identifizierbaren Informationen reanimiert und neu zusammensetzt – um einer neuen Bildqualität willen, das zeigt dieser einmalige Werkzyklus aus mehreren Jahren. Begonnen hat der kreative Prozess in 1999 mit ZEIT-Übermalungen in vehementem Gestus und mit planerischem Kalkül. Dann kamen Collagen / Decollagen dazu und seit 2008 Draperien mit dem Papier verschiedenster Zeitungen aus aller Welt. Zerstört, erneuert und eigenwillig abstrahiert, zeugen sie von einer ganz anderen, zweckfreien Ästhetik, die erst durch dieses „Zweitleben“ sichtbar wird. Der dabei auftretende Alterungsprozess durch Lichteinwirkung ist beabsichtigt.

„Zeitungspapier ist nicht nur zweidimensional“ – ein Artikel von Eva Gratl aus der
Dolomiten-Zeitung vom 28.9.12 > PDF-Datei zum Download

„Was vom Tage übrig bleibt“ – ein Artikel von Heinrich Schwazer aus der Wochenendausgabe
der Südtiroler Tageszeitung vom 16.9.12 > PDF-Datei zum Download

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne den kompletten Werkzyklus als PDF-Datei zu,
schicken Sie einfach eine E-Mail an hp@hubertpatscheider.de